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Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie

Anästhesie in Orthopädie und Unfallchirurgie

Am Universitätsklinikum Leipzig besteht ein hochmodernes klinisches Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie. Zu diesem Zentrum gehören 4 Operationssäle sowie ein weiterer Operationssaal für ambulante Operationen. Weiterhin existieren zwei Schockräume, in welchen gemeinsam mit der Unfallchirurgie schwerverletzte Patienten nach den Kriterien des ATLS erstversorgt werden. Operative Schwerpunkte sind neben der allgemeinen Traumatologie und Frakturversorgung die Wirbelsäulenchirurgie, die Gelenkchirurgie (Arthoskopie und Endoprothetik) sowie die Beckenchirurgie.

Anästhesieverfahren und Schmerztherapie

Für die Versorgung von Patienten der Orthopädie und Unfallchirurgie stehen alle modernen Anästhesie- und Überwachungsverfahren zur Verfügung. In Abhängigkeit von der Größe des Eingriffs erfolgt routinemäßig der Einsatz von maschineller Autotransfusion („Cellsaver"). 

Einen im Vergleich zu anderen Fachgebieten sehr hohen Stellenwert nehmen bei orthopädischen und unfallchirurgischen Eingriffen die Regionalanästhesieverfahren ein. Diese Verfahren werden entweder als alleiniges Anästhesieverfahren („Plexusanästhesie"), oder aber in Kombination mit Spinal- oder Allgemeinanästhesie angewandt. Da kontinuierliche periphere Regionalanästhesieverfahren überdies eine exzellente Möglichkeit zur Optimierung der postoperativen Schmerztherapie bieten, arbeiten wir kontinuierlich am Ausbau des Anteils der Regionalanästhesieverfahren.

Eine stark zunehmende Anzahl von Nervenblockaden führen wir unter Einsatz der Ultraschallbildgebung zur Lokalisierung der zu blockierenden Nerven durch. Durch die Ultraschallbildgebung kann die Positionierung der Punktionsnadel zum Nerven besser gesteuert werden und so mögliche Missempfindungen des Patienten reduziert werden.

Für Patienten

Nachdem bei Ihnen durch Kolleginnen oder Kollegen des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie die Notwendigkeit einer Operation festgestellt wurde, besprechen Sie mit einem Arzt oder einer Ärztin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin in unserer Prämedikationsambulanz die für Sie am besten geeignete Anästhesieform.

Hierbei kommen für Operationen in der Orthopädie und Unfallchirurgie besonders häufig auch Anästhesieverfahren zum Einsatz, die als Regionalanästhesie bezeichnet werden. Hier wird die Schmerzübertragung aus dem Operationsgebiet entweder im Bereich einzelner Nerven und Nervengeflechte (z.B. in der Achselhöhle), oder aber im Bereich des Rückenmarkes vorübergehend blockiert. Auch während einer solchen Regionalanästhesie können Sie schlafen, ohne dass Sie dafür die eine Allgemeinanästhesie („Vollnarkose") benötigen. Die Wirksamkeit von Verfahren der Regionalanästhesie wird, wenn nötig und sinnvoll, durch die Anlage sogenannter Schmerzkatheter verlängert. Diese Schmerzkatheter können für mehrere Tage verbleiben und sind hervorragend für die Schmerztherapie nach der Operation sowie für die Krankengymnastik, oder auch spezielle Physiotherapieformen geeignet. Der Akutschmerzdienst unserer Klinik versorgt den Katheter solange, bis er entfernt werden kann.

Die Ärztin oder der Arzt in der Anästhesieambulanz erklärt Ihnen die geplante Anästhesieform und die verschiedenen Möglichkeiten der Schmerztherapie und beantwortet Ihnen alle Ihre Fragen. In diesem Gespräch werden wir Sie zu Ihrer bisherigen Krankengeschichte, zu Medikamenten und zu Ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit befragen; überdies werden wir Sie über spezifische Risiken der Anästhesie informieren.

Klinische Forschungsgebiete und Arbeitsgruppen

  • Klinische Regionalanästhesie, Einsatz der Ultraschallbildgebung in der Regionalanästhesie
  • Anästhesie und Beatmung bei polytraumatisierten Patienten mit schwerem Thoraxtrauma
  • ATLS-Provider Kurse zum Schockraummanagement
  • Kosten- & Prozessanalysen im klinischen Kontext

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